[Frankfurt-Innenstadt, 27.03.2002]Registratur 02 \ Registratur 01Beobachtungen \ Dechiffrierung von Eigenschaften oder Verhaltensweisen bei Menschen oder TierenBemerkungen \ Notizen, Thesen, Meinungen, TatsachenArtefakte \ Elemente einer ausgewählten Teilmenge oder StichprobeZeichen \ Gesellschaftlich relevante Themen und TechnologienStreifzüge durch Frankfurt \ Recreaton \ Style \ Unerwarteter TodSymptom+++ O.N., Datum unbekannt, Aufzeichnung vom 19. März 2002: Das erste Mal bewusst vom Bahnhof Rödelheim abgefahren bin ich nach einer deliriösen Nacht mit einer Frau, deren Namen ich nicht weiss, weil ich, wie ich meine, ihn nie erfahren habe. Oder gaukelt mir nur mein poröses Gedächtnis diese Tatsache vor, leugnend, vergessen zu haben im alkoholdurchtränkten Wahn? Ein Fest in der Kommunikationsfabrik rief, viel zu spät, die anderen sind schon nach Hause gegangen, oder war ich vorher allein? Unwichtig. Ein Taxi brachte mich in die Schmidtstraße. War das Fest beim Werk? Es war mit Sicherheit schon zwei, drei Uhr oder später. Nichts war zu hören. Zeitgleich kam eine einsame Frau auf einem Fahrrad, nicht gut zu erkennen im Dunkeln, mit mir an. Wir sprachen miteinander, ich besaß von jeher die Fähigkeit, erstaunlich nüchtern zu wirken oberhalb von zwei oder drei Promille. Wir beschlossen, dem angebrochenen Abend eine Fortsetzung zu schenken und machten uns aberwitzigerweise auf den Weg zu ihr, zu zweit auf einem klapprigen Damenfahrrad, über die leeren Strassen am Rebstock, die Ludwig-Landmann hinaus, links nach Rödelheim, durch die Unterführung von der Lorscher wieder hinauf, hinaus auf die böse Seite der Bahnschinen, noch weit hinterm Wasserturm, an die Straße erinnere ich mich nicht mehr, ich habe noch mehrfach später gesucht, nicht aus Neugier, sondern beim Spurenverfolgen. Ein schliches Mehrfamilienhaus, eione Wohnung im Erdgeschoss. Ein Kind, dass in einem anderen Raum fest schlief. Ein Mutter, die Magma hören wollte. Hiessen die Magma? Graunhafte Musik, ich lobte sie, Interesse heuchlend, sie auf mir auf dem Sofa, wir küssten uns, kämpften immer wieder miteinander, Kraftproben, ich konnte kaum meine Augen offen halten. Später gingen wir ins Bett, schlafen wollte sie nicht mit mir, aber meinen Schwanz nahm sie in dem Mund und rieb ihn an ihrer viel zu flachen Brust bis ich auf ihr kam. Im Morgengrauen schlich ich mich von dannen, tastete mich durch das Rödelheimer Hinterneuland in Richtung S-Bahn-Station, mühsam den Bahnsteig erratend, die Sonne schien, ich fuhr zurück in die Stadt. Welches Jahr das war? Keine AAnfang 2001; ich betrank mich mit einem Freund im Nordend an der Theke des Brillenpavians (1). Links von uns saßen zwei Frauen, nicht mehr ganz so jung. Mit der kleineren direkt neben mir, ganz in schwarz gekleidet, kam ich irgendwie ins Gespräch. Sie fand das anscheinend ganz lustig. Ich konnte nicht mehr so gut reden, und als dieser Zustand schlimmer wurde, erklärte ich das, verbunden mit der Absichtserklärung, das Gespräch zu einer anderen Gelegenheit fortzusetzen, und händigte ihr eine meiner Karten aus. Natürlich nicht die offizielle, sondern eine spezielle zum Aushändigen in irgendwelchen Kneipen. Und Siehe! zwei Tage später flatterte eine E-Mail in meinen Rechner. Man schrieb sich kurz, tauschte die Telefonnummern aus, ging ein-, zweimal weg und begann zwangsläufig an einem Freitag im Januar im Ostklub rumzuknutschen. Im Taxi fragte ich, wohin? und sie meinte nur: zu Dir, oder? Es funktionierte überhaupt nicht mit dem Sex, ich war viel zu betrunken und psychisch nicht unbedingt auf der Höhe. Sie blieb trotzdem, und daraus entwickelte sich eine kurze, merkwürdige Liaison. Sie machte mir immer alles recht, plötzlich war Bier im Kühlschrank usw., was kein Mann haben will. Sie hatte aber eine merkwürdige Freundin, die schlimme psychische Probleme zu haben schine. Auf mich machte sie hingegen einen lebensfrohen, offenherzigen Eindruck, nicht nur aus einem Spieltrieb heraus knutschte ich bei einer Geburtstagsparty ein bisschen mit ihr herum, während sich A. im Nebenzimmer unterhielt. Ich bin ein Schwein. Jedenfalls war A. eines Tages nicht erreichbar und es kam zwanzig, dreissig Mal die gleiche SMS mit dem Inhalt, es würde regnen. Es regnete nicht. Ich verstand es nicht. Am nächsten Tag erklärte sie, sie hätte mit ihrer Freundin deren Probleme wälzen müssen, diese hätte wieder mit ernsthaften Suizidabsichten hantiert. Eine Weile ging ins Land. Irgendwann wurde mir die ganze Sache zu eng, ich versuchte, mich ein wenig zu distanzieren. Klar, vielleicht bin ich nicht der Behutsamste in solchen Herzensdingen, aber ich fühlte mich eingesperrt. Ich liess mich überreden zu bleiben. In der Nacht war sie nicht ansprechbar, von Krämpfen geschüttelt und hyperventilierend, über Stunden. Ich wusste nicht, soll ich den Arzt rufen, ich versuchte es mit Bitten, dem zwecklosen Ansatz von Einfühlsamkeit, mit Drohungen. Ich war vollkommen überfordert, habe sie auch geohrfeigt. Nichts ging mehr, schlafen konnte ich in dieser Situation auch nicht. Ich fühlte mich erpresst, musste am nächsten Tag früh aufstehen und absolut fit sein, und ich wusste, dass sie das wusste. Sie zeigte eben genau die Symptome, die sie mir an ihrer Freundin beschrieben hatte, und ich wurde nachdenklich. In den frühen Morgenstunden beruhigte sie sich und am nächsten Tag tat sie so, als wäre nichts gewesen. Zu diesem Zeitpunkt glaubte ich ihr das auch bereits, ich war sicher, dass sie das Erlebte nicht mehr erinnern konnte. Ein starker Verdrängungsmechanismus auf eine extreme emotionale und gleichermaßen auch körperliche Reaktion. Die Angelegenheit wurde mir unheimlich. Ich war noch einmal da, sie wolllte reden. Ich fragte immer wieder, worüber willst Du denn reden, aber sie kam nie zur Sache, sondern bekräftigte nur, sich immer wieder um die gleichen Worte drehend, dass sie mit mir reden wolle. Ich sagte, dass ich, wenn sie nicht mit mir spricht, ich gehen würde, aber sie forderte mich abermals nur auf, mit ihr zu reden. Ich wollte ja mit ihr reden, aber das ging nicht. Ich bekam Angst und wollte nur noch hinaus. Sie wollte mich nicht gehen lassen, stellte sich vor ihre Tür und versperrte sie mit ihrem Körper. Ich musste sie mit Gewalt wegschieben und verliess die Wohnung, um diese nie wieder zu betreten. Ich bin mir im nachhinein ziemlich sicher, dass die Freundin nur die Funktion einer Projektionsfläche für die eigenen psychopathologischen Symptome gehabt hat. Ich habe A. nur einmal wiedergesehen, irgendwann auf dem oberen Bergerstraßenfest. Man sagte sich kühl Hallo, das wars. Mehr nicht. Die Freundin habe ich nie wieder gesehen, was mich wundert, da es eigentlich keine kleinere Stadt gibt als Frankfurt und man immer jeden irgendwann einmal wieder trifft. Manche ziehen gerade deswegen auch wieder weg, und es ist nicht das erste Mal, dass ein Mensch vollkommen aus meinem Blick verschwunden ist.Nachtrag [18.08.02] Der Mensch sucht sich seinesgleichen, ähnlich geartete Strukturen, psychisch wie physiognomisch, sei es, um auf eine soziale Homogenität des eigenen Umfelds zurückgreifen zu können oder in der eng umrissenen Heterogenität zu verschwinden, nicht aufzufallen. So auch jene Person, bei ihr fiel es mir eher in Ähmlichkeiten psychischer Natur auf. ...................++ Dilemma; 02. Oktober 1999: Ich hatte mich mit T., einer Investmenttussi, verabredet, ein Blind-date mit der Absicht, das King Kamehameha zu besuchen. T. war zwar 29, trug aber eine fest installierte Zahnspange. Ich kannte sie aus dem Internet und sie hatte mir auch ein Foto geschickt, auf dem sie ganz süß aussah. Sie holte mich ab, um kurz meine Wohnung zu begutachten. Ein absolutes Geschoss, schwarzes Minikleid, schwarze High-heels, braungebrannte, glattrasierte, superlange Beine. Mountainbikerin. Eine blonde Lockenmähne und einen ziemlich breiten Mund, der den Eindruck ihrer Spange noch verstärkte. Also fuhren wir zur Disco; sie ist gefahren. Dort betranken wir uns, tanzten ein wenig und unterhielten uns, die meiste Zeit über die Anwesenden in unserem Blickfeld. Irgendwann, in der Nähe der Tür zum Sommergarten, fingen wir an, uns zu küssen und unsere Körper aneinander zu reiben. Mit der rechten Hand begann ich ihren Oberschenkel zu massieren und irgendwann schlang sie ihr Bein um mich, das ich am Oberschenkel festhielt ... es muss ein ziemlich gutes Bild abgegeben haben. Als das Licht anging, verliessen wir das Etablissement, uns an den Händen haltend einen Weg durch die Masse der uniformierten Einzeller bahnend. Sie parkte ihren Wagen vor meiner Garage und schon war sie breitbeinig über mir und steckte mir ihre Zunge in den Hals, während ich ihren Körper mit meinen Händen abtastete, ihre kleinen Brüste, die festen Oberschenkel, ihren knackigen Hintern. Endlos ging das, mich in dem Dilemma lassend, dass verabredungsgemäß S. bereits in meinem Bett lag, weil sie nicht mehr bei R. schlafen wollte; sie hatte zu diesem Zeitpunkt schon einen Schlüssel. Also blieb mir in meiner damaligen Situation, da ich bereits schrecklich in S. verliebt war, nichts anderes übrig, als T. zu verabschieden, nicht aber, ohne mich für den nächten Nachmittag mit ihr zu verabreden. Ich ging hoch, legte mich neben S. ins Bett und fand mich tatsächlich in der Situation wieder, dass ich nicht mehr wusste, was richtig und was falsch ist, auch wenn mir im Nachinein klar ist, dass diese Frage bereits müßig zu stellen war. Aber auch da hatte ich immer noch ein verschwommenes Bild einer falschen Moral vor Augen, das mich in diesen Konflikt stürzte, denn mir war klar, diesen körperlichen Moment, den ich diesen Abend so intensiv gelebt hatte, wird mir S. niemals zurückgeben können, und so entschied ich mich am nächsten Tag für das Falsche im Bewusstsein, nie eine Richtige Entscheidung in diesem Konflikt treffen zu können.++ Ringbegehung; 27. August 1999: Ich hatte tagsüber in Koblenz zu tun, also sprach nichts gegen eine Verabredung mit H., einer Enddreissigerin aus einem Vorort von Mönchengladbach. Wir trafen uns in Köln, dass ich nun zum zweiten Mal seit meinem Zivildienstlehrgang in Waldbröl besuchen sollte, als wir nächtens öfters ins Luxor oder in den Rose Club gefahren sind und ich auch einmal bei jenem Menschen übernachtete, der zwei Boa Constrictor sein Eigen nannte, eine faszinierende Liebe zu einer ungewöhnlichen Spezies, die überraschenderweise einer Mäusephobie entsprang – denn von Mäusen ernährten sich die respekteinflößenden Tiere, und dieser Mensch bezwang auf diese Weise seine Angst vor Mäusen, in dem er sie an die Schlangen verfütterte, aber an seinen Namen erinnere ich mich nicht. Wir veranredeten uns in der Tiefgarage eines großen Hotels am Ring, sie lotste mich per Handy durch die mir fremde Stadt, bis ich sie im Rückspiegel in einem schwarzen Mercedes Kombi entdeckte und mein weisses Cabriolet vor ihr in die Katakomben des Hotels lenkte. Sie trug ein sandfarbenes Kostüm mit außergewöhnlich knapp bemessenem Rock, farblich passende hochhackige Pumps und hautfarbene Sttrümpfe mit glänzendem Finish. Sie hatte ein hartes Gesicht, das zu ihrer verbrauchten Stimme passte. Wir spazierten den Ring entlang, bis wir ein etwas schickeres Lokal fanden und im oberen Stockwerk einen Tisch bekamen, nicht übermäßig zuvorkommend bedient wurden, aber das mag auch an meinem eher technoorientierten Asi-Outfit gelegen haben. Wir unterhielten uns, hauptsächlich wohl über die Art unseres Kennenlernens: im Internet-Chat, sie nannte sich „Sonne39“ oder ähnlich bescheuert. Es war ein heisser Tag, den wir in einem Straßencafé in einer Seitenstraße zum Ring beschliessen sollten, einer Gegend, die mir damals schon unsympathisch erschien, was sich später bei einer fehlgeschlagenen Führung durchs Kölner Nachtleben mit der Reisegruppe Geyger bestätigen sollte – doch das ist eine andere Geschichte. Wir verabschiedeten uns in der Tiefgarage voneinander, geradezu förmlich und ohne jeden Austausch von Zärtlichkeiten – ich muss zugeben, gerade ihre kräftigen Fesseln über den hohen Schuhen haben mich sehr erotisiert –, so dass ich auf irgendeine Weise schon enttäuscht war, als ich allein die Autobahn in Richtung Frankfurt hinunter fuhr und mir überlegte, was hatte ich nur falsch gemacht, dass wir nicht einfach ein Zimmer genommen haben, denn es war Freitag und wir zwei erwachsene Menschen, in keiner Weise verpflichtet, Rechenschaft abzulegen. +++ In den darauf folgenden Tagen planten wir, gemeinsam ein paar Tage nach Holland zu fahren, genauer gesagt nach Domburg oder Westkapelle, zum südwestlichsten Zipfel der Niederlande, doch dazu kam es nie, musste ich ihr doch vom jungen Glück zwischen S. und mir berichten, was sie, für mich jetzt nachvollziehbar, gekränkt haben musste, allerdings konnte ich nicht wissen und auch jetzt nur vermuten, welche Absichten sie selbst gehabt haben könnte. Westkapelle sollte ich später mit S. besuchen und so ist mir der Ort nicht fremd geblieben, nur fehlt mir die Erfahrung, es mit H. dort in einer einfachen Pension getrieben zu haben, denn gefickt hätte ich sie schon gerne+++ Bei Biggi; 06. Mai 1999: Eine von Frankfurts herausragenden Küchen ist die der Wielandstubb im Nordend, wo man die größten und schmackhaftesten Schnitzel gereicht bekommt, die man sich vorstellen kann und so besuchte ich mit Martina an diesem Abend das Lokal, um und, wie gewohnt, von Willi, dem Mann hinterm Tresen und von der Köchin, beschimpfen zu lassen. Ein äußerst eitler Mensch, der an seinem Arbeitsplatz ein Podest hat einziehen lassen, damit er mit seinen Gästen stets auf Augenhöhe kommuniziert. Tagsüber hat er einen Job bei der Frankfurter Rundschau, abends steht er in seiner Kneipe und erklärt unwissenden, aber auch allen wissenden Besuchern, dass er nicht auf sie angewiesen sei, dazwischen ist sein Wagen für gewöhnlich in der Humboldstraße anzutreffen und nach Dienstschluss geht er in die Disco und schaut nach den Mädels, was ihn trotz elledem nicht davon abhält am Wochenende auch noch 160 Kilometer auf dem Rennrad zu verbringen; an sich nichts ungewöhnliches, ausser man versucht es mit seinem Alter von mittlerweile über 60 Jahren in Bezug zu setzen. M. war für ihn immer die, die so viel redet und gestikuliert, denn Namen konnte er sich nie merken. Eines Abends bin ich fürchterlich mit B., dem verkrachten Autohauserben aus Alsfeld, abgestürzt und folgerichtig besuchten wir zum Schluss noch die B-to-B-Bar in der Kaiserhofstraße, im Volksmund „Bei Biggi“ genannt, da die Wirtin, eine ehemalige Edelnutte, den Vornamen Brigitte trug, wo wir auf Willi trafen, der an diesem Abend Hausverbot erhielt, weil er, wie er es charmant auszudrücken pflegt, sich über Unregelmäßigkeiten in der Rechnungstellung mokiert hatte, sicher den Umstand zu überspielend, mit uns dort gewesen zu sein. Später war ich dort noch einmal mit R., den es nachhaltig beindruckte, eine echte „Miss Fitness Germany“, auf dem Tresen einen Striptease machend, sehen zu können, doch R. ist ein schlichtes Gemüt und entsprechend leicht zu begeistern mit einfachster Animation, nicht realisierend, dass so etwas in diesem Ambiente nichts vollkommen Unübliches sei und damit absolut unspektakulär. Viel interessanter fand ich an einem späteren Abend mit M., dem Anwaltssohn und Freund von Y., die widerum eine Freundin von C. war, welcher nach einem Fressgass- oder Opernplatzfest gewesen sein musste, die Unterhaltung mit einer hübschen, doch, was mich widerum antörnte, im Gespräch angenehm trockenen Nutte, die ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch gekriegt hätte, wäre nicht frische Kundschaft in Form einiger besoffener, pickliger Jungbanker hereingekommen++ Kunst kaufen macht more sexy; 22. April 1999: Ich besuchte mit B. die Eröffnung der Art Frankfurt, wo ich die Fotografie des Mannes von hinten in der Wüste erstand, die heute in meinem Arbeitszimmer in ihrem Wachsrahmen auf dem Boden an die Wand gelehnt ist. Danach waren wir essen, bei einem kleinen Italiener in Nied, bei dem es die größte bekannte Menge Knoblauch auf einer Pizza in ganz Frankfurt gibt+++ O.N.; 17. April 1999: M. feierte seinen Geburtstag in seiner Wohnung im Frankfurter Ostend. Wie immer waren alle da und irgendwann waren wie immer alle besoffen und am besoffensten war die ältere Frau mit den ganz schlimmen Zähnen, mit der ich irgendwann alleine im Wohnzimmer auf dem Sofa saß und die sich irgendwann auf meine Hose stürzte, diese zu öffnen und meinen Schanz mit ihrem Mund mit den schrecklich schiefen Zähnen zu lutschen, bevor sie mich nach Hause fuhr, mit mir hochging und sich dann von mir ausziehen und fesseln liess – sie hatte einen wunderbar jugendlichen Körper mit schönen Brüsten, wenn nur das alte Gesicht nicht gewesen wäre – und ich fickte sie in den Mund, bis ich neben dem bewegungfsunfähigen, nackten Körper erschöpft und deliriös eingeschlafen bin. Am nächsten Tag war sie weg und ausser in ein paar Anspielungen von M. ist sie mir nie wieder begegnet, es sei denn, ich habe mich nicht getäuscht, als ich sie diesen Sommer in einer Frau mit ihrer etwa 17jährigen Tochter vor der Sportarene zu erkennen glaubte+++ Insomnia; 06. März 1999: Wir feierten bis sechs Uhr morgens, bis dahin hatte ich mich wieder soweit nüchtern getrunken, dass ich die letzten Gäste, H. aus der Kapp, der in meinem Bett geschlafen hat und M., die später im Flipper bedient hat und die den Rest des Abends auf meinem Schoß verbachte hatte und standhaft behauptet, lesbisch zu sein, mit meiner Waffe nach Hause fahren konnte. Später bin ich ins Karin mit M. aus Düsseldorf und den anderen Exkollegen frühstücken gegangen, bis ich auf die Autobahn musste, weil ich eine Verabredung mit U. in Marburg wahrnehmen wollte, die ich im Internet kennen gelernt hatte; auf einer dieser S/M-Seiten mit Kontaktanzeigen. Wie ich die Fahrt überstanden habe, weiss ich nicht, aber ich kam also zu diesem kleinen Fachwerkhaus am Rande eines Marburger Vororts, wo sie mich empfing, sie sah schrecklich aus; klein, dick, aber ohne entsprechend große Brüste, dafür mit einem kurzen roten Pagenkopf (ich mag keine roten Haare und kurz schon gar nicht), und nachdem wir ein wenig versucht hatte, ein Computerproblem zu lösen und uns mit ein paar Gläsern Sekt gelockert hatten, zeigte sie mir ihre Spielsachen und ich fesselte ihre Hände auf dem Rücken und fixierte die Arme zudem noch mit einem breiten Riemen am Oberkörper, dann führte ich sie zu ihrem Bett und nachdem sie sich gesetzt hatte, band ich ihre Füße mit einem Gürtel aneinander. Sie bat mich, ihren Busen zu entblößen und ihr Wäscheklammern an die erigierten Brustwarzen zu klemmen, was ich tat, bevor ich sie fickte. Sie ist ausgelaufen wie ein Wasserrohrbruch und hat geschrien, so geschrien, wie ich es später nur bei einer anderen Frau erlebt habe, nämlich bei A., die ich vor zehn, elf Jahren auf einer Geologenparty an der Frankfurter Uni zum ersten Mal getroffen hatte, als sie gerade das Bein in einer Allgöwerschiene trug und an Krücken gehen musste, was mich sehr erotisiert hat. Nachdem ich U. befreit habe, bin ich gegangen und ich habe sie nie wiedergesehen oder gesprochen. Danach war, glaube ich, die erste Tresurbain-Party auf dem Hausboot vor Höchst, wo ich, wieder in Form getrunken, mehrfach die Übergänge im Set von James Dean Brown zerstören konnte. Ihn lernte ich vor fünfzehn Jahren kennen, damals gab es einen kleinen Klamottenladen in der Nordendstraße, der auch selbstgmachte Tapes von Frankfurter Musikern vertickt hat, so unter anderem eine Kassette mit Klavierimprovisationen meinerseits, und deren Betreiberpärchen den Kontakt zu JDB herstellte. Wir gaben ein nicht minder improvisiertes Konzert in Antwerpen, er, ein Schulfreund und anderes legendäres Mitglied des nicht minder legendären Art Ensemble of Neurotica, und ich, wobei es in einem Fiasko endete. R. war vollkommen betrunken und hat halbherzig auf ein paar Metallgegenständen herumgehämmert, bis er sich von der „Bühne“, einem freien Bereich in einer Fabrikhalle, trollte und mit belgischem Kirschbier, es herrschte hierzulande zu der Zeit noch das Deutsche Reinheitsgebot und wir kannen so etwas nicht, den Rest gab. JDB habe ich dann über Jahre nur sporadisch getroffen und kaum ein Wort mit ihm gewechselt, bis wir dann nach der Hausbootaktion wieder mehr Kontakt hatten, aus dem dann immerhin drei gemeinsame Sendungen auf Radio X hervor gegangen sind+++ Der Frühbäcker; 04. März 1999: Gute Stute. Wie an so ziemlich jedem aller ersten Donnerstage im Monat der letzten sieben oder acht Jahre und zwangsäufig also auch am Vorabend von meinem 32. Geburtstag. – Auf alle Fälle ist die Stute kein Ort zum Abschleppen, denn sie verhindert systemimmanent die Anwendung jeglicher Fähigkeiten, die man sich im Laufe der Jahre angeeignet hat, dies zu bewerkstelligen. Leider hat kürzlich auch noch der Frühbäcker einem Büro weichen müssen, den man, sollte man bist halb drei Uhr früh durchgehalten haben, aufsuchen konnte um den Suff mit Milch, Kakao, Würstchen im Schlafrock und den legendären Mini-Pizzas zu bekämpfen. Ja, der Frühbäcker … dort traf sich das Frankfurter Nachtleben auf dem Weg von der Batschkapp ins Cooky’s oder vom Cooky’s zum Maxim’s, in dem jetzt eine Talbe-Dance-Bar, die ausser den Frankfurter Messegästen niemand wirklich braucht, Platz gefunden hat, und sollte im gekachelten Kellergang zur Nachttheke der Backstube der eine oder andere schlafend oder kotzend auf der Strecke geblieben sein, so liessen sich nicht einmal die Bullen dadurch von ihrem wohlverdienten Frühstück abhalten; einen Krankenwagen konnte man schliesslich immer noch rufen, wenn man erstmal durch notwendig stoischem Anstehen seine Brötchen ergattern. Auch vor dem Hoteleingang eine Ecke weiter zum Hauptbahnhof hin saß man des öfteren, auch hier war ich mit A., bevor wir nach Offenbach in ein heruntergekommenes Viertel gegenüber der Stadthalle gefahren sind, wo sie bei ihrer Mutter, die Küsterin einer evangelischen Kirche war, in der Küsterwohnung wohnte, noch zusammen mit ihrer Schwester, die später zwei Hunde hatte, die sie im Irrsinn vor einen fahrenden Zug gezogen haben, in Folge dessen ihr beide Füße amputiert werden mussten, aber die dennoch nicht übers Herz gebracht hat, die Tiere wegzugeben, und schlief mit ihr, wie ich es ab und zu damals getan habe; ich glaube, es war die zweite Frau, mit der ich in meinem Leben Sex hatte. Was an jedem Donnerstag in der Stute geschah un ob ich auf meinen Geburtstag angestossen habe und mit wem weiss ich natürlich nicht mehr, wie ich von den vorangegangenen und folgenden ersten Donnerstagen ebenso wenig Erinnerungen habe. +++ Nachtrag; 18. März 2002: Der Frühbäcker existiert inzwischen nicht mehr, er musste einem Büro weichen+++ Der so genannte beste Freund; 16. Januar 1999: I. hat Geburtstag. Ich glaube, ich hatte I. ziemlich genau ein Jahr zuvor kennen gelernt, auf einer Geburtstagsfeier eines ehemaligen Freundes, der später zu einem ehemaligen Kollegen mutiert war und dann wieder verschwand, in einer Kneipe in Offenbach, die heute immer noch Sam’s gennant wird, obwohl sie schon seit jahren einen neuen Namen, eine schickere Einrichtung und einen anderen Besitzer hat. Ich streckte ihr also die Zunge raus, sie stand am anderen Ende der Theke und schaute mich mit dem selbstbewussten Gesicht einer natürlichen Schönheit unter ihren kurzen, verstruppten roten Haaren an, ich glaube noch wahrgenommen zu haben, sie trug einen Minirock und schwarze Schuhe und Strümpfe, ein Outfit, in dem ich sie nicht wieder zu sehen bekam, später war sie zerlumpt und meistens ungewaschen und trank zu viel, ebenso wie ich und veranschiedete sich ebenso, wie ich es schon so oft gemacht hattte, in dem sie aus meinem Leben verschwand von heute auf morgen, ine typische Männerangewohnheit und eine Parallele zur Sprache der Unternehmensberater und darüber hinaus der einfachste Weg, sich zu waschen, ohne sich nass zu machen. Ihr damaliger bester Freund wollte mir unbedingt auf die Fresse hauen, typisch: Frauen begreifen nie, dass es sich bei dem so genannten besten Freund grundsätzlich um einen Bewerber in Warteposition handelt, ich habe noch nie eine Frau getroffen, die sich dieser Realität zu stellen bereit war, aber sie sind ja auch so bequem, die besten Freunde ... Wärme, Fahrdienste, Zeit, Geld, Sex – all das kann man sich einfach bei ihnen besorgen, den Missbrauch der armen Seelen nicht sehen wollend. – nur C. sagte eines Abends, komm, wir gehen da jetzt hin (sie arbeiteten beide in der Lilie, oben auf der Berger) und Du wirst Dich mit mir zeigen und dann wird niemand in Bornheim Dir noch einmal etwas antun wollen und wir gingen und zeigten uns und der sogenante beste Freund schaute durch mich hindurch als sei ich aus Glas und zumindest für ihn dürfte ich diese unglaubliche körperliche Eigenschaft auf Dauer behalten haben, doch warum C., der Zauberer, das bewerkstelligen konnte, ist eine andere Geschichte. – Es war einen Tag nach ihrem Geburtstag, als ich sie angesprochen hatte, deshalb stand das Datum noch in meinem Kalendarium des darauf folgenden Jahres, ich bediente mich zur Anspache eines Menschen, eines ambitionierten Werbetexters, der sie, so gehemmt im einen wie ambitioniert im anderen, bezeichnenderweise über eine Zeitungsannonce kennen gelernt hatte und nun dachte, er führt das Objekt seiner Begierde zu einem schicken Werbfritzenfest aus, nicht ahnend, dass er von einem Menschen wie mir angesprochen wurde, zwar volltrunken, doch immer effizient vorgehend und sich dahingehend manipulieren liess, mich der Dame vorzustellen, mit meinen Worten durch seinen Mund, das ist der G. und würde Dich gerne kennen lernen, und sie musterte mich von oben bis unten und meinte mit einer gewissen Souveränität, heute hätte sie keine Lust, aber morgen könne ich sie doch anrufen und schrieb ihre Telefonnummer auf einen Zettel, den sie mir gab, sich dessen nicht bewusst, was sie in diesem Augenblick ihrer Begleitung für einen Stich zugefügt hattte, oder etwa doch und ganz bewusst? – Ich rief sie an, wir trafen uns, ich schlief mit ihr, einmal, zweimal, dreimal, als ich mich an sie gewöhnen wollte, verschwand sie. Ich habe sie nur noch einmal gesehen, sie lief den Grünebrugweg hinunter, ich stand an der Tankstelle und befüllte meine Waffe; seinerzeit fuhr ich bereits das Nuttiginal Meurbain] Re: Frauenbe: Thu, 21 Mar 2002 21:35:46 +010ank" <martibraun@stences: <002701c1d028$22f90960$2e60503e@charliemarx> <3C9A02D4.CE87C191@brn.og> <00d501c1d0fe$ebdd3d20$3b60503e@charliarx> <3C9A3B61.AF95F3DE@sto> Du kannst mich natürlich, bezogen auf unseren mittäglichen Disput, eines> nachweislichen Mangels an Takt- sowie Zeitgefühl bezichtigen. Da stimme> ich Dir gerne Ja, genau das ist ja das spannende: Du kommst brav Deiner Pflicht nach, Dichfuer unsensibles Handeln oder sonstiges zu entschuldigen, wirst es aber beiGelegenheit (wie ja gerade gezeigt) sofort wiederholen, weil Du Dichstandhaft weigerst, Dir ueber Deine eigenen diskriminierenden AlltagspraxenGedanken zu machen. Die Entschuldigung ist mir deshalb auch ziemlichwurscht: bei der naechst moeglichen Gelegenheit machst du sowieso wiederdasselbe. Du musst schon extrem wenig von dem worum es mir eigentlich gingverstanden haben, wenn Du danach so einen link verschickst>Nun ja, eigentlich ist es albern, mir diesbezüglich >chauvinistische>Tendenzen zu unterstellen, wenn man sich über die >Internetsuche an sich>mokiert hat und dies postest mit der mutmaßlichen >Intention, eine wie>auch immer geartete Reaktion zu erzielen.Und da haben wir sie wieder: meine Intention. Wie kommst Du eigentlich aufdie Idee, dass ich eine "wie auch immer geartete" Reaktion erzielen wollte?Und hatten wir das nicht gerade: sich selbst gegen Kritik immunisieren,indem man der anderen Person unterstellt, doch genau die erfolgte Reaktionprovoziert zu haben. Genau wie die Frau mit der engen Hose selbst schuldist, wenn Du ihr auf denHinter starrst (weil das ja ihre Intention war, alssie die Hose kaufte oder heute anzog), genauso bin ich doch selbst schuld,chauvinistische Antworten zu bekommen, wenn ich eine "entsprechende" Fragestelle. Dass Deine Reaktion keineswegs zwangslaeufig ist, zeigt sich jadaran, dass Tim doch zumindest ein netter, wenn auch nicht so spannenderscherzhafter Kommentar eingefallen ist und Phillip nach der Liste gefragthat und mir, wenn auch etwas unbeholfen, versucht hat zu vermitteln, dass erdas auch krass findet dabei auf Kochbuecher zu stossen.un sendetaber einen link, in dem sich ein Mann darueber mukiert, dass Frauen heuteihrer angestammten Rolle nicht gerecht werden.>Das wirklich Schlimme, was ich>heute gemacht habe, war "Bank" und >"Frauenbegung" bei einer der>weitverbreitetsten Suchmaschinen einzutippen und >das Ergebnis zu>veröffentlichen.Auf Grund der Tatsache, dass Du sicherlich nicht nur ein Ergebnis, sondernwahrscheinlich ca. 30000 Ergebnisse bei Deiner Suche hattest, ist dasposting dieses speziellen links schon mal gar nicht zwangslaeufig. Aberlbst wenn es nur ein Ergebnis gegeben haette, dann ist dieeroeffentlichung immer noch eine keineswegs notwendige Handlung. Nun fragDich doch einfachmalselbst: warum hast du die beiden Begriffe in dichmaschine eingegeben, warum fandest Du genau dieses eine Ergebnis wert zuposten und warum hast Du es gepostet? Und nicht zuletzt: warum hast Du dasnach dem entsprechenden Gespraech in der Mensa getan? Ein unkommentiertesposting dieser Art laesst sich nur aus dem Kontext erschliessen (wie jedesandere Symbol auch). Wenn Du mir also die gute alte Frage von Foucault "werspricht zu wem wann und wo worueber?" beantworten kannst, dann waerst Duvielleicht schon einen entscheidenden Schritt weiter. Dass Du aber diesenSchritt gar nicht gehen willst, verdeallo!!!! Ich bin Chris, und komme aus Österreich.bin 31,hübsch,attraktiv ,72kg/178,schlank,tollen Körper, Niveau, Hirn, Charakter, Stil, Feinfühligkeit, Leidenschaft ist mein Lebensmotto! Gibt es eine Sie, alter und aussehen egal, die kompromisslos die liebe und die Leidenschaft mit mir erleben will? Ich will und kann es brennen lassen in Dir, lass Dich von mir verzaubern! Die liebe ist immer nur zu Gast! Du musst die Chance einfach nutzen und sie leben. Ich will Dich nicht belügen müssen, deshalb erkläre ich Dir mal meine Situation! Ich bin seit 13 Jahren verheiratet, hab auch zwei kinder, und hab mich aus dieser Verbindung gelößt, weil es nicht funktioniert! Aus dieser Beziehung sind mir schulden enstanden, die ich nun versuche in den griff zu bekommen! Ich mach mir eigentlich nicht viel aus Geld, hab auch weiteres keinerlei finanzielle interressen, aber mit dieser Belastung kann ich mich nicht frei bewegen, und auch nicht sorglos das schöne leben! Ich will dieses auf keinen fall geschenkt! Als Gegenleistung biete und stelle ich mich mit allem was ich hab voll und ganz Dir zur Verfügung! Ich hab zwar nicht viel, aber dass was ich Dir geben kann, gebe ich Dir vom herzen, und da ist eine menge drin! und ich werde Dir ewig dankbar und verbunden dafür sein! Und mein versprechen hat oberste Priorität für mich! Weiters bin ich auch bereit Dich überall hin zu begleiten, bin auf keinen fall säßhaft, hab auch schon viel von der großen Welt gesehen, daher kein Problem! Jetzt liegt alles weitere bei Dir! ich sage Dir: Es gibt so viele Menschen, besser gesagt die ganze Menschheit hat so viele Träume die sie nicht leben können, Du kannst Deinen Traum leben mit mir, nutz die Chance, sie ist einmalig, dass was ich in mir hab und Dir geben kann, kann sich niemand mit Geld kaufen, es wird brennen in Dir! Du wirst mich niemals wieder loslassen wollen! ich kann Dich Glücklich machen, und wenn es auch nur für kurze Zeit sein soll, soll es so sein! Anbei sollst Du sehen wie ich denke und fühle, und vor allem wie ich lebe und liebe! Meine Liebe sollst Du fühlen wie meine Lippen auf Deiner vertrauten Haut. Meinen Atem sollst Du hören, ganz nah an Deinem Ohr. Die Signale sollst du empfangen die Dir zeigen, wie sehr ich Dich begehre. Unsere Körper sollen eins sein und in Ekstase miteinander verschmelzen. Ich möchte Dich verzaubern mit meiner Leidenschaft und Gier ich will eintauchen mit Dir in eine endlose Nacht will mich Dir ergeben mich in Deinen Augen wiederfinden. Will Dich mit Körper und Seele lieben und verbrennen mit Dir. Deinen Schweiß will ich atmen Deine Liebkosungen annehmen Deine zarten Bisse fühlen. Ich will Deine Bereitwilligkeit, Dich mir hinzugeben, will eintauchen in das Gefühl der Lust. Ich will Dich lieben leidenschaftlich, wild und hemmungslos,aber Du bist nicht hier Liebe Grüße Chri Hallo Chris, also so schön wie du schreibt keiner. Daher MUSS ich Dir sofort antworten. Ich bin 26, braune Haare schlanke Figur. Als Projektmanagerin im Bankenumfeld verdiene ich zwar viel Geld, allerdings kommt die Liebe und die Leidenschaft in meinem Alltag viel zu kurz. Daher fühle ich mich total von Deinem Text angesprochen. Schreib mir doch mal. Verzaubere mich! bussi, Andreallo meine "Liebe" finde es toll daß du mir zurückschreibst,obwohl mein mail ja schon etwas länger bei dir im postfach liegt(;-) und schön daß du dich von meinem mail angesprochen fühlst! "fühlen" ja das ist auch wieder so ein thema! eigentlich bin ich ein wenig irritiert von deiner mail adresse "Andi" pseudonym oder??? ich lebe in österreich/kärschreibst auch daß du dich von meinem text angesprochen fühlst! wenn das so ist,dann haben wir etwas gemeinsames! es gibt nicht viele menschen auf dieser welt die so denken und fühlen,ich deute es als eine wunderbare g! deine liebe trinken,dich aufsaugen in mir,deinen geschmack kosten,deinen geruch atmen,von deinem gift nippen, deinen wunderbaren körper schmecken,dich zärtlich beißen,dein begehren genießen,dein verlangen schlürfen,deinen schweiß lecken, ich will dich verspeisen mit haut un!!!!! versuch mal deine träumemit leidenschaft,sehnsucht,liebe,geilheit,hingabe zu koppeln,dann erlebst du wahre wunder! das ist pure leidenschaft für mich,die ich auch lebe und auskoste! und ich will sie dich spüren lassen,und dich verzaubern! glaubst du daß es soetwas gibt????? mail mir in grenzenloser liebe chrishst Du ja konstant dadurch, dassDu Deine eigene Handlung als zwangslaeufig und doch letztlich von anderen sogewollt darstellst.Im uebrigen wuerde ich meine Forderung an dich, mal ueber Deineiskriminierenden Alltagspraxen nachzudenken, gerne etwas ausweiten: Schonmal ueberlegt, welche Funktion diese Praxen fuer die Herstellung Deinereigenen Maennlichkeit und Identitaet haben? Wenn Du anfangen wuerdestdarueber nachzudenken, wuerde es eigentlich richtig gruselig, oder?uf jeden Fall muss ich Dir sagen, dass mir Deine Entschuldigungen fuer"nicht standhaftes" Verhalten doch etwas zu kurz greifen und ich auch keinInteresse habe, mich auf der Ebene mit dir auseinanderzusetzen. Ich binehrlich gesagt etwas verwundert, dass Du es sogar schaffst, Bourdieu zlesen, das Vokabular auch brav zu uebernehmen, aber auch rein gar nichts zulernen. Sobald es auf Fragen kommt, die mit Deinem eigenengesellschaftlichen Verhalten zu tun haben (und nicht dem anderer, was jaDein Spezialgebiet ist)dann begibst Du Dich auf ein analytisches Niveau,dass ungefaehr meinem in der 8. Klasse entspricht. Wo Begrifflichkeit derartversagt und ein posting doch eigentlich gewollt, zwangslaeufig und noch dazuvoellig wertfrei ist, da weiss ich gar nicht mehr, wo ich eigentlichansetzen soll.Ich habe das Gefühl, die Begründung für das mit Gewalt durchgesetzte Alleindemonstrationsberüdfnis bzw. -recht, die uns Martina im Goldfinger genannt hat, entspricht nicht ganz den Tatsachen, eignet sich aber hervorragend für eine historische Begründung des Gewaltausbruchs und wird deshalb auch dementsprechend angewendet. Im Bereich einer "Bewegung" ist oftmals eine dogmatische Umsetzung der Interpretationen von Entwicklungen zu spüren, die sich u.U., wenn z.B. all die Gewalt, die einem Volk oder einer Rasse angetan wurde (hier: Frauen), als Rechtsgrundlage für das eigene neurotische Verhalten herangezogen wird, seinerseits Gewalt anzuwenden bzw. um Ein- oder Ausschlüsse zu begründen. Das Faszinierende oder vielmehr Erschreckende dabei ist, dass eine Kritik nicht zulässig ist. Wenn Du dem argumentativ, historisch oder empirisch belegt etwas entgegenbringst, bist Du automatisch ein atavistisches, frauenverachtenden Arschloch, und zwar aus einem tautologischen Schluss heraus. Wenn Du das Dir entgegengebrachte Verhalten psychologisch zu erklären versuchst, bist Du sofort Adolf Hitler, es wird auch keine Diskussion zugelassen, denn mit Leuten wie Dir diskutiert ein Mensch mit Grundsätzen nicht. Es dreht sich halt auch irgendwie im Kreis und die jugendliche Frauenbewegung wie die temporär müllverherrlichende "Show"-Linke, die keine Diskussionsbeiträge von nicht-bekenndend-links-und-müllbewegten Teilnehmern zulässt, ohne überhaupt auf den Inhalt einzugehen, überschneiden sich, denke ich, nicht nur in ihrem gezeigten Verhalten.